Labrador Retriever mit Epilepsie

Balou

 

geb. 13.05.2001

gest. 15.08.2013

Vater: (unbekannt)

Mutter: (unbekannt)

HD: D/E

ED: III/III mit hochgradiger Arthrose

(befundet bei Voruntersuchung für Goldimplantation TA Schweda 2003)

 

Größe: ca. 58 cm

 

Diagnosen: ASD (Typ II)

(diagnostiziert durch Dr. Tobias 2003)

Balou wurde am 13.05.2001 in einem nicht FCI-anerkannten Zwinger geboren bzw. zum Wurf dazugekauft. Da seine Ahnentafel des ausstellenden Vereins IRJGV nicht korrekt ist und offensichtlich falsche Vorfahren enthält (beide Elterntiere sind gelb), werde ich weder den Vermehrer noch die angeblichen Elterntiere benennen und somit keine Werbung für ihn machen.

 

Nachdem Balou's Krankheiten nach und nach zu Tage kamen und er immer schlechter laufen konnte, bekam er in seinem Leben insgesamt neun Operationen in Bezug auf mehrfache Goldimplantationen inkl. zwei OPs wegen eines zunächst schlecht operierten Kreuzbrandrisses. Auch wurde er wegen einem Bandscheibenvorfall bei einem Spezialisten in Hamburg mehrfach operiert.

 

Ab dem 7. Lebensjahr bekam er regelmäßig osteopathische Behandlungen und war auch stetiger Patient beim Physio, der ihn immer wieder auf die Beine stellte, unterstützt durch tägliches Physio-Training zu Hause.

 

Bärchen hat in seinem Leben dank skrupelloser Vermehrer und Händler vieles erleiden müssen, war öfter beim Tierarzt als auf dem Hundeplatz. Irgendwann bei 20.000 Euro habe ich aufgehört, die tierärztlichen Ausgaben zusammen zu rechnen. Aber mit seiner Lebensfreude hat er mir gezeigt, dass man auch mit großen und kleinen Wehwehchen glücklich sein kann (bei entsprechender tierärzrlicher Versorgung).

 

Bärchen hat mir sehr viel über das Leben beigebracht.

 

Am 15.08.2013 erlitt er einen Rückenmarksinfarkt mit Lähmung der hinteren Extremitäten. An dem Tag wurde er von seiner Lieblings-Tierärztin erlöst.

 

Er war ein Ausnahme-Hund mit einem ganz besonderen Charakter. Ich vermisse ihn jeden Tag.

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